Dienstag, 1. Mai 2007

Aufmerksam sein

Durch dieses Wochenthema im Blogg versuchte ich meine Umwelt, meine Mitmenschen, mich und das Leben besonders aufmerksam zu beobachten und wahrzunehmen. Obwohl ich mir keinen Post- it Zettel geschrieben habe, fiel mir das nicht schwer. Besonders genau habe ich meine Mitmenschen und mich selbst beobachtet. Wie verhalte ich mich gegenüber von anderen? Bin ich offen und ehrlich, gehe ich immer wieder neu auf andere zu, helfe ich meinen Mitmenschen? Ich versuchte, mein Augenmerk besonders auf meine Mitmenschen zu richten. Wie werde ich behandelt? Was fällt mir besonders auf bei ihrem Verhalten? Natürlich habe ich zudem auch mein Verhalten analysiert. In dieser Zeit habe ich gemerkt, wie wenig Zeit ich mir nehme, überhaupt achtsahm wahrzunehmen. In all der Hektik vergesse ich manchmal meine Mitmenschen und andere elementare und grundlegende Elemente. Wir leben den Tag, meistens sind wir sowieso im Stress und nehmen uns keine Zeit für Achtsamkeit. Mir ist aufgefallen, dass viele Menschen mit sich selbst so beschäftigt waren, sodass sie nicht auf andere achten. Jeder hat seine eigenen Probleme und ist froh, einmal mit diesen fertig zu werden.
Es tat mir gut, wieder einmal achtsam zu sein und mich auf mein Verhalten und das meiner Mitmenschen zu achten. In vielen Bereichen sollte man achtsamer sein, sei es in der Umwelt, Gesellschaft, Kultur, usw. Bei unserem Gruppenbloggthema beschäftigen wir uns mit der Armut bei uns. Weil ich mich in der letzten Zeit in dieses Thema vertieft habe, wurde ich achtsam und machte mir viele Gedanken darüber. Ich finde, dass die ganze Gesellschaft viel achtsamer mit diesem Thema umgehen sollte und die Problematik vorerst auch einmal wahrnimmt.

4 Kommentare:

sev hat gesagt…

Ich finde es schön, dass du dir darüber Gedanken gemacht hast, dass du manchmal die schönen Dinge im Leben vernachlässigst vor lauter Stresst. Toll, dass du so ehrlich darüber schreibst. Ich denke, dies geht vielen Menschen so, nur leider merken es viele nicht und machen sich keine Gedanken darüber.
Für mich ist die Natur etwas sehr Faszinierendes und ich schätze auch die Kleinen Dinge des Lebens und versuche, mir auch immer Zeit zu nehmen für die schönen Dinge im Leben.

Séverine Zogg LG A

kristina hat gesagt…

Ja ich bin manchmal auch etwas zu sehr im Stress und bin zu wenig achtsam auf meine Mitmenschen. Dein Artikel zeigt mir die Wichtigkeit auf, dass es sich auch in stressigen Zeiten lohnt, ein aufmerksames Auge und offene Ohren für andere zu haben.

mieg hat gesagt…

So schnell ist man nur noch auf sich konzentriert, auf die eigenen Umstände und Probleme, dabei wäre es so wichtig, mit anderen auszutauschen und sich mehr Zeit für andere zu nehmen.
Du hast angesprochen, dass man in stressigen Zeiten, kaum mehr Zeit füreinander hat. Auch mir wird das immer wieder bewusst, dabei ist es eine Bereicherung, sich Zeit für andere zu nehmen und mal von sich selbst wegzuschauen.

Anonym hat gesagt…

Viel zu oft beachtet man sich als Mittelpunkt der Welt und beachtet andere gar nicht. Du hast mit deinem Artikel etwas zentrales auf den Punkt gebracht.
Ehrlich gesagt hat gerade dein Text mich zum denken angeregt. Ich habe während meiner Intensiv-Wahrnehm-Woche vor allem auf die Natur geachtet, aber weniger auf meine Mitmenschen. Aber mit dem werde ich jetzt gleich mal beginnen...=)