1. Wie erging es Ihnen bei der Auswahl der mitgebrachten Gegenstände?
Eigentlich fiel es uns sehr leicht, fünf Sachen zu finden, die wir nicht mehr nutzen. So viele Sachen besitzen wir, die für uns nicht mehr aktuell sind. Beim konkreten Auswählen kam uns jedoch oft der Gedanke: ach, aber das brauche ich doch vielleicht trotzdem noch? Möchte ich das überhaupt abgeben? Erinnerungen, die mit dem Gegenstand verbunden sind, kamen hoch. Noch kurzem In- uns- gehen packten wir die Sachen für die Tauschbörse aber ein. Die Idee des Tauschmorgens haben wir auch unseren Familien bekannt gegeben. So haben sie auch einige Gegenstände dafür entbehrt.
2. Nach welchen Kriterien wählten Sie Ihre Gegenstände aus?
- brauche ich nicht mehr
- ist für mich nicht mehr aktuell
- ist für mich nicht essentiell
- kann ich entbehren
- mit wenig emotionalem Wert
- hat wenig finanziellen Wert
- braucht wenig Platz (Transport J)
3. Nahmen Sie sie schweren, leichten Herzens mit? Warum?
Da wir nach den obenstehenden Kriterien auswählten, fiel es uns leicht die gewählten Sachen abzugeben. Wir konnten uns zudem auf diese Tauschaktion vorbereiten und wir wussten, was uns erwartet. Weil wir wussten, dass wir jemand anderem ein Lächeln auf das Gesicht zaubern könnten, war es uns ein leichtes Entbehren. Ausserdem freuten wir uns auch sehr, einige Schnäppchen der anderen Studis zu ersteigern.
Was löste es bei Ihnen aus, durch die Räume zu gehen und eine grosse Anzahl Gegenstände, die eigentlich Ihren Kolleginnen und Kollegen gehörten, zur freien Mitnahme vorzufinden?
Wir freuten uns über die Vielzahl der spannenden Gegenstände. Es löste in uns Neugier, Kauffieber, Ramschstimmung und Lust auf Neues aus. Wir fragten uns, wieso jemand diesen Gegenstand nicht mehr braucht, welche Geschichte dahinter steckt und wie einige Sachen überhaupt funktionieren. Bei einigen Gegenständen fragten wir uns, wieso jemand so etwas weggeben kann, wo es doch wunderbar funktionstüchtig ist. Wir hätten einige Sachen vielleicht nicht abgegeben. Einige Sachen waren für uns Ramsch, den wir nie mitgenommen hätten.
4. Vielleicht sind nicht alle Ihre Gegenstände an eine andere Person weitergegangen. Was empfinden Sie dabei?
Es spielt uns keine grosse Rolle, dass einige Gegenstände nicht mitgenommen wurden, da wir uns schon zuvor von den erwähnten emotional getrennt haben. Einige Gegenstände haben bei den Studis keinen Anklang gefunden, wobei die Gegenstände nun ja in ein Brockenhaus kommen, wo sie einen anderen Interessenten/ eine Interessentin begeistern können. Wir freuen uns, dass die Gegenstände einem späteren Besitzer nützlich sein können und Freude bereiten.
5. Habe ich mehr gebracht als genommen oder umgekehrt? Warum? (Es gibt für beides gute Gründe)
Wir haben mehr mitgebracht als mitgenommen. Obwohl finanziell gesehen der Wert der mitgebrachten Gegenständen grösser war als der Wert der erstandenen Gegenstände sind wir mit den neuen Gegenständen zufriedener als mit den alten. Die „Neuheit“ der Gegenstände macht sie für uns attraktiv. So gleicht es sich aus.
6. Wie könnte eine solche „Bring-und-Hol-Aktion“ in Ihrer Schulpraxis umgesetzt werden?
Eine solche Aktion könnte in ähnlichem Rahmen durchgeführt werden. Die Regeln müssen jedoch mit den Kindern im vornherein ganz klar abgemacht werden (es dürfen nur 5 Gegenstände mitgenommen werden, die Gegenstände müssen sauber, funktionstüchtig und gut sein, etc.). Das Problem sehen wir darin, dass die schnelleren Kinder die attraktiveren Gegenstände ersteigern können. Da sollte man als LP darauf achten, dass auch die schüchternen Kinder zum Zug kommen. Alle Kinder müssen am Schluss zufrieden sein. Ansonsten finden wir es ein spannendes Projekt zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung.
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Montag, 4. Juni 2007
Montag, 28. Mai 2007
Naturbegegnungen
Täglich suche ich die Begegnung mit der Natur. Ich musste mich somit über Pfingsten nicht „bewusst in die Natur setzen“, um deren Schönheit wahrzunehmen. Sehr gerne gehe ich in die Natur, um Sport zu treiben. Über die freien Tage genoss ich die Natur sehr. Am Samstag und Sonntag habe ich Bikertouren gemacht. Das Wetter war fantastisch. Ich fuhr entlang von Seen, Flüssen, durch Wälder, auf steinigen oder flachen Wegen. Der kräftige Wind pfiff mir um die Ohren und erfrischte mich. Blühende Sträucher dufteten herrlich. Vögeln, Kriechtieren und Rehen bin ich begegnet. Die Natur erblühte in frischem Saft. Einmal mehr habe ich die Vielfalt der Natur gespürt. Intensiv habe ich das Strahlen der Sonne aufgenommen und es wurden Gefühle von Glück und Zufriedenheit geweckt.
Wir Menschen nutzen die Natur. Auf meinen Touren bin ich vielen Radfahrern, Spaziergängern und anderen Naturliebhabern begegnet. Leider haben sich meine Wege aber auch mit unzähligen Töff- und Autofahrern gekreuzt. Vor allem über die Töfffahrer habe ich mich absolut aufgeregt. Diese fahren nämlich tagelang aus lauter Spass durch die Schweiz und verpesten die Luft. So verschmutzen sie die Natur. Ich mache mir echt Sorgen, wie das nur weitergeht.
Ich persönliche fühle mich stark verbunden mit der Natur. Die Eindrücke in der Natur sauge ich auf und tanke Energie. Augenblicke in der Natur bedeuten für mich Zeit und Erholung. Ich erlebe kraftspendende Momente. Neben dem manchmal stressigen Schulalltag brauche ich echt meine tägliche halbe Stunde in der Natur, zum Aufatmen, zum Abschalten und Loslassen. Sicherlich wurde ich durch meine Eltern geprägt und entwickelte mich zur Naturliebhaberin. In den letzten Jahren habe ich nun aber ganz persönlich diese Naturverbundenheit und das Interesse an der Natur entdeckt.
Ärmeren Menschen sind Begegnungen mit der Natur in der Schweiz meist nicht vergönnt. Glücklicherweise ist es noch gratis, in die Natur zu gehen und sich dort zu verweilen. Ich denke, dass es jedem freisteht, die Natur als Ressource zu nutzen. Schade finde ich, dass Kinder armer Familien weniger Freizeit- und Ferienangebote nutzen können, aus finanzieller Not.
Wir Menschen nutzen die Natur. Auf meinen Touren bin ich vielen Radfahrern, Spaziergängern und anderen Naturliebhabern begegnet. Leider haben sich meine Wege aber auch mit unzähligen Töff- und Autofahrern gekreuzt. Vor allem über die Töfffahrer habe ich mich absolut aufgeregt. Diese fahren nämlich tagelang aus lauter Spass durch die Schweiz und verpesten die Luft. So verschmutzen sie die Natur. Ich mache mir echt Sorgen, wie das nur weitergeht.
Ich persönliche fühle mich stark verbunden mit der Natur. Die Eindrücke in der Natur sauge ich auf und tanke Energie. Augenblicke in der Natur bedeuten für mich Zeit und Erholung. Ich erlebe kraftspendende Momente. Neben dem manchmal stressigen Schulalltag brauche ich echt meine tägliche halbe Stunde in der Natur, zum Aufatmen, zum Abschalten und Loslassen. Sicherlich wurde ich durch meine Eltern geprägt und entwickelte mich zur Naturliebhaberin. In den letzten Jahren habe ich nun aber ganz persönlich diese Naturverbundenheit und das Interesse an der Natur entdeckt.
Ärmeren Menschen sind Begegnungen mit der Natur in der Schweiz meist nicht vergönnt. Glücklicherweise ist es noch gratis, in die Natur zu gehen und sich dort zu verweilen. Ich denke, dass es jedem freisteht, die Natur als Ressource zu nutzen. Schade finde ich, dass Kinder armer Familien weniger Freizeit- und Ferienangebote nutzen können, aus finanzieller Not.
Sonntag, 20. Mai 2007
Agenda21- Elemente der Entwicklung von Schulen
Bis zu der Vorlesung von Frau Frischknecht im Modul Mensch und Umwelt 4. Sem. zum Thema „Agenda 21“ habe ich noch nie etwas davon gehört. Interessiert habe ich mich dann dazu vertieft und gemerkt, dass die Agenda21 Handlungsmöglichkeiten von Schulen vorschlägt und Akzente setzt. Sie gibt Massstäbe vor, verhilft zu Einsichten und regt zum Handeln an. Die Agenda21 appelliert an den Menschen für ein verantwortliches Leben für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung. Ich bin begeistert von dieser Initiative. Endlich einmal etwas Konkretes. Alle reden eigentlich davon, dass etwas getan werden muss für unsere Ökologie und hier haben wir nun etwas Greifbares. Bei diesem Projekt hat man etwas gewagt, die Finger in eine brennende Wunde gelegt. Den Mut, der die Initianten hatten, bewundere und schätze ich sehr.
Agenda21 zeigt mir Einstiegsvarianten, die ich mit meiner Klasse weiterentwickeln kann. Mit den Leitideen kann ich bei den Kindern den Wissensdurst fördern und fordern. Den Kindern wird durch die Auseinandersetzung mit Kernthemen der Kontrast zwischen verschiedenen Lebenswelten bewusst. Es erfolgt ein Verständigungsversuch zwischen differenten Welten. Die Kinder sind so neugierig. Ich bin überzeugt, dass sie sich von Kernelthemen wie Armut, Ernährungsunsicherheit, Beeinträchtigung natürlicher Ressourcen, Instabilität und Konflikte von der Agenda21 begeistern. Alle Themenfelder verhelfen den Kindern, Wissen anzueignen und den Sinn zu verstehen. Genial finde ich, dass die Themen für jedes Alter und zu jedem Zeitpunkt geeignet sind. Die absolut wichtigen Themen der Beschleunigung von nachhaltiger Entwicklung sind zentral. Ich finde, dass sie behandelt werden müssen. Projekttage bieten meines Erachtens eine sehr gute Möglichkeit dafür. Dabei sollte klassenübergreifend oder gar schulhausübergreifend gearbeitet werden. Wichtig ist, dass das Team zusammenarbeitet, einander unterstützt und anregt. Toll fände ich ein Projekt, das mit der ganzen Gemeinde durchgeführt werden könnte, ähnlich wie das Projekt „Die Wette“. Diese Wette finde ich absolut spitze. Gemeinsam haben die Menschen etwas bewirkt und in einer kurzen Zeitspanne gezeigt, dass jeder einen entscheidenden Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten kann. Ganz toll ist die Idee, pro Schulhaus ein greenteam zu haben oder eine amnesty international- Gruppe, die sich ganz speziell mit verschiedenen Themen beschäftigt.
Ich persönlich würde mir für das Schulzimmer eine Themenkisten anschaffen, um exemplarisch damit zu arbeiten und einen doppelten Bezug zur globalen Welt herzustellen. In der Arbeit mit der Agenda21 mit einer Klasse ist es wichtig, dass man dokumentiert, evaluiert, das soziale Umfeld einbezieht und erste Schritte wagt. Die Kommunikation zwischen Menschen in Schulen ist für mich Perspektive der Zukunft. Dafür bedarf es an intensiverer Pflege von Welt- Bewusstsein, die ich in der Schule insbesondere fördern kann.
Jeder Mensch, jede Familie, jede Organisation, jedes Unternehmen und jede Regierung spielt eine entscheidende Rolle, die möglichst von allen pflichtbewusst wahrgenommen werden sollte.
Agenda21 zeigt mir Einstiegsvarianten, die ich mit meiner Klasse weiterentwickeln kann. Mit den Leitideen kann ich bei den Kindern den Wissensdurst fördern und fordern. Den Kindern wird durch die Auseinandersetzung mit Kernthemen der Kontrast zwischen verschiedenen Lebenswelten bewusst. Es erfolgt ein Verständigungsversuch zwischen differenten Welten. Die Kinder sind so neugierig. Ich bin überzeugt, dass sie sich von Kernelthemen wie Armut, Ernährungsunsicherheit, Beeinträchtigung natürlicher Ressourcen, Instabilität und Konflikte von der Agenda21 begeistern. Alle Themenfelder verhelfen den Kindern, Wissen anzueignen und den Sinn zu verstehen. Genial finde ich, dass die Themen für jedes Alter und zu jedem Zeitpunkt geeignet sind. Die absolut wichtigen Themen der Beschleunigung von nachhaltiger Entwicklung sind zentral. Ich finde, dass sie behandelt werden müssen. Projekttage bieten meines Erachtens eine sehr gute Möglichkeit dafür. Dabei sollte klassenübergreifend oder gar schulhausübergreifend gearbeitet werden. Wichtig ist, dass das Team zusammenarbeitet, einander unterstützt und anregt. Toll fände ich ein Projekt, das mit der ganzen Gemeinde durchgeführt werden könnte, ähnlich wie das Projekt „Die Wette“. Diese Wette finde ich absolut spitze. Gemeinsam haben die Menschen etwas bewirkt und in einer kurzen Zeitspanne gezeigt, dass jeder einen entscheidenden Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten kann. Ganz toll ist die Idee, pro Schulhaus ein greenteam zu haben oder eine amnesty international- Gruppe, die sich ganz speziell mit verschiedenen Themen beschäftigt.
Ich persönlich würde mir für das Schulzimmer eine Themenkisten anschaffen, um exemplarisch damit zu arbeiten und einen doppelten Bezug zur globalen Welt herzustellen. In der Arbeit mit der Agenda21 mit einer Klasse ist es wichtig, dass man dokumentiert, evaluiert, das soziale Umfeld einbezieht und erste Schritte wagt. Die Kommunikation zwischen Menschen in Schulen ist für mich Perspektive der Zukunft. Dafür bedarf es an intensiverer Pflege von Welt- Bewusstsein, die ich in der Schule insbesondere fördern kann.
Jeder Mensch, jede Familie, jede Organisation, jedes Unternehmen und jede Regierung spielt eine entscheidende Rolle, die möglichst von allen pflichtbewusst wahrgenommen werden sollte.
Montag, 14. Mai 2007
Erholung in der Natur
Was motiviert mich, nachhaltig zu handeln? Diese Frage ist für mich einfach zu beantworten. Die Schönheit der Natur und das Leben ist mir so viel wert, dass ich Sorge zu der Natur tragen muss. Die Natur zu schätzen und geniessen gehört zu meinen persönlichen Werten. Ich gehe sehr gerne in die Natur zum spazieren, joggen oder wandern. Dabei geniesse ich jeweils die wunderschönen Wiesen, die Berge und die Aussicht. In der Natur kann ich mich erholen und Kraft tanken. In den letzten Zeit ist mir der Wert und die Schönheit unserer Umgebung wieder richtig bewusst geworden. Ich denke, dass ich durch die vielen persönlichen Erfahrungen in der Natur ein Verantwortungsgefühl dafür entwickelt habe. Nachhaltig handeln möchte ich einerseits für mich, damit ich in den nächsten Jahrzehnten die Natur genauso geniessen kann wie heute. Andererseits denke ich oft an die nächsten Generationen, die in diese Welt hineingeboren werden. Unsere Gesellschaft, und ich bin ein Teil davon, trägt die Aufgabe, die Natur zu schätzen und schützen. Ich mag das Leben und möchte auch noch in 40 Jahren lebensfroh sein. Ausserdem möchte ich meinen Kindern und Grosskindern zeigen, wie faszinierend und wunderbar die Natur ist. Im Teilmodul „Lebenstile“ habe ich mir intensiv überlegt, wie ich etwas Positives bewirken kann. Wie verändere ich im Kleinen etwas, was Grosses bewirkt? Dabei habe ich ganz persönliche, einfache Visionen für mein Handeln entwickelt.
Unglaublich betroffen macht mich der Gedanke, dass wenn wir so weiterleben, die Erde in wenigen Jahren einer Müllhalde gleicht. Wenn wir schon wissen, welche Auswirkungen unser rücksichtsloses und egoistisches Verhalten mit sich trägt, müssen wir doch daran etwas ändern. Ich habe mich gefragt, was uns daran hindert, nachhaltig zu handeln? Dabei bin ich zum Schluss gekommen, dass das Problem auf unserem Egoismus, der Faulheit, dem Genuss- und Konsumverhalten gründet. Ich persönlich finde es wichtig, auch einmal zu verzichten, etwas weiter- und abzugeben. Dies führt mich auch zu unserem Blogg- Thema. Wir haben eine Verantwortung gegenüber den armen Menschen in unserer Gesellschaft. Gemeinsam haben wir es in der Hand etwas gegen Ungerechtigkeiten zu tun. Dies sollten wir ausnutzen und nachhaltig Schritte gegen diese Ungleichheiten zu unternehmen.
Unglaublich betroffen macht mich der Gedanke, dass wenn wir so weiterleben, die Erde in wenigen Jahren einer Müllhalde gleicht. Wenn wir schon wissen, welche Auswirkungen unser rücksichtsloses und egoistisches Verhalten mit sich trägt, müssen wir doch daran etwas ändern. Ich habe mich gefragt, was uns daran hindert, nachhaltig zu handeln? Dabei bin ich zum Schluss gekommen, dass das Problem auf unserem Egoismus, der Faulheit, dem Genuss- und Konsumverhalten gründet. Ich persönlich finde es wichtig, auch einmal zu verzichten, etwas weiter- und abzugeben. Dies führt mich auch zu unserem Blogg- Thema. Wir haben eine Verantwortung gegenüber den armen Menschen in unserer Gesellschaft. Gemeinsam haben wir es in der Hand etwas gegen Ungerechtigkeiten zu tun. Dies sollten wir ausnutzen und nachhaltig Schritte gegen diese Ungleichheiten zu unternehmen.
Montag, 7. Mai 2007
Vernetzungen in meinem Leben
Das Blogg- Thema dieser Woche finde ich absolut spannend. Wer arbeitet für mich indirekt oder direkt? Eigentlich mache ich mir darüber gar nie Gedanken. Doch denke ich nur einmal an mein Frühstück, genauer gesagt an ein knuspriges Vollkornbrötchen. Wer trägt alles zum Gelingen dieses kostbaren Brötchens bei? Unglaublich viele Menschen und auch Tiere. Ein langer Entstehungsprozess findet statt, der uns beim Genuss eines Nahrungsmittels manchmal gar nicht mehr bewusst ist. Angefangen bei der Kuh, die uns die Milch gibt. Der Bauer bewirtschaftet die Felder und erntet das Getreide. Zudem melkt er die Kühe. Hefe wird von den Menschen in Fabriken chemisch oder pflanzlich hergestellt. Nur durch die Vielzahl dieser Arbeiter erhalten wir die kostbare Hefe. Das Salz muss in verschiedensten Betrieben aufbereitet werden. Der Bäcker mischt alle Zutaten, formt den Teig und bäckt das kostbare Brot. Dieses wird dann an die Fillialen von Transportunternehmen gebracht, wo dann die Verkäuferin das Produkt an die Frau/ an den Mann bringt. Unglaublich, wie viele Menschen für mich als Konsumentin arbeiten. Dies war nur ein Beispiel aus meinem Alltag, doch gäbe es noch tausend andere, wo ich von meinen Mitmenschen profitiere. Die Vernetzungen führen an die vielfälltigsten Orte und meist vergesse ich das. Ich finde es toll, dass der Standard der Vernetzungen in der Schweiz sehr hoch ist. Im Gegensatz zu anderen Ländern klappt bei uns beinahe alles, von den Busverbindungen bis zum Einkaufen, das alltägliche Leben ist bei uns absolut organisiert und vernetzt. Die vielschichtigen Vernetzungen unserer Gesellschaft ermöglichen mir den Kontakt zu den verschiedensten Menschen. Viele Gesellschaftsschichten treffen aufeinander, denn alle sind schlussendlich voneinander abhängig. Wenn der Bauer das Getreide nicht liefert, kann der grosse Geschäftsmann seine Brote nicht verkaufen und verdient somit kein Geld. Diesen Kreislauf finde ich sehr interessant. Unser Blogg- Thema ist die Armut bei uns. Unsere Gesellschaft ist absolut abhängig von einfachen Arbeiterinnen und Arbeitern. Ich finde, dass wir darum auch darauf achten sollten, dass diese einen gerechteren Lohn erhalten und gut leben können. Die ungleiche Verteilung der Löhne ist für mich nicht gerechtfertigt. Natürlich tragen Arbeiterinnen und Arbeiter in tieferen Positionen vielleicht weniger Verantwortung, doch eine Leistung (meist physisch und psychisch) müssen sie trotzdem erbringen und sollten dafür auch fair entlöhnt werden.
Dienstag, 1. Mai 2007
Aufmerksam sein
Durch dieses Wochenthema im Blogg versuchte ich meine Umwelt, meine Mitmenschen, mich und das Leben besonders aufmerksam zu beobachten und wahrzunehmen. Obwohl ich mir keinen Post- it Zettel geschrieben habe, fiel mir das nicht schwer. Besonders genau habe ich meine Mitmenschen und mich selbst beobachtet. Wie verhalte ich mich gegenüber von anderen? Bin ich offen und ehrlich, gehe ich immer wieder neu auf andere zu, helfe ich meinen Mitmenschen? Ich versuchte, mein Augenmerk besonders auf meine Mitmenschen zu richten. Wie werde ich behandelt? Was fällt mir besonders auf bei ihrem Verhalten? Natürlich habe ich zudem auch mein Verhalten analysiert. In dieser Zeit habe ich gemerkt, wie wenig Zeit ich mir nehme, überhaupt achtsahm wahrzunehmen. In all der Hektik vergesse ich manchmal meine Mitmenschen und andere elementare und grundlegende Elemente. Wir leben den Tag, meistens sind wir sowieso im Stress und nehmen uns keine Zeit für Achtsamkeit. Mir ist aufgefallen, dass viele Menschen mit sich selbst so beschäftigt waren, sodass sie nicht auf andere achten. Jeder hat seine eigenen Probleme und ist froh, einmal mit diesen fertig zu werden.
Es tat mir gut, wieder einmal achtsam zu sein und mich auf mein Verhalten und das meiner Mitmenschen zu achten. In vielen Bereichen sollte man achtsamer sein, sei es in der Umwelt, Gesellschaft, Kultur, usw. Bei unserem Gruppenbloggthema beschäftigen wir uns mit der Armut bei uns. Weil ich mich in der letzten Zeit in dieses Thema vertieft habe, wurde ich achtsam und machte mir viele Gedanken darüber. Ich finde, dass die ganze Gesellschaft viel achtsamer mit diesem Thema umgehen sollte und die Problematik vorerst auch einmal wahrnimmt.
Es tat mir gut, wieder einmal achtsam zu sein und mich auf mein Verhalten und das meiner Mitmenschen zu achten. In vielen Bereichen sollte man achtsamer sein, sei es in der Umwelt, Gesellschaft, Kultur, usw. Bei unserem Gruppenbloggthema beschäftigen wir uns mit der Armut bei uns. Weil ich mich in der letzten Zeit in dieses Thema vertieft habe, wurde ich achtsam und machte mir viele Gedanken darüber. Ich finde, dass die ganze Gesellschaft viel achtsamer mit diesem Thema umgehen sollte und die Problematik vorerst auch einmal wahrnimmt.
Mittwoch, 18. April 2007
Nachhaltige Zukunft in meiner Umgebung
Wenn man das Thema der Nachhaltigen Zukunft aus ganzheitlicher Sicht mit den Schwerpunkten Ökonomie, Ökologie und Soziales betrachtet, muss man leider feststellen, dass in meiner Umgebung Nachholbedarf besteht.
Es gibt zwar einige sehr gute Beispiele, wie die Renaturierung der Giessen, was eine Wiederbelebung der Flora und Fauna bewirkt, ein einmaliges Naherholungsgebiet auch für unsere Nachwelt sichert und einige Besucher in unsere Region lockt. Ein weiteres positives Beispiel ist der Verkauf regionaler Landwirtschaftsprodukte durch die Einkaufsmärkte. So wird das lokale Gewerbe unterstützt und vielen landwirtschaflichen Betrieben eine neue Zukunftsperspektive geboten. Die Umwelt wird durch kurze Transportwege geschont und eine gesunde Ernährung kann garantiert werden.
Allerdings handelt es sich bei den genannten Beispielen nur um Teilgebiete, die keinen grossen Einfluss auf das gesamte Gleichgewicht in unserem Gebiet haben. Betrachtet man die Schwerpunkte aus einer übergeordneten Perspektive, so kommt man schnell zum Schluss, dass eine grosse Unausgewogenheit herrscht:
Der Faktor Soziales ist relativ gut ausgebildet. So hat man beispielsweise die Möglichkeit, sich in einer Vielzahl von Vereinen zu beteiligen und das soziale Netz ist durch die Dorfstruktur sehr engmaschig. Doch dieses Bild der heilen Welt soll nicht darüber hinweg täuschen, dass auch in unserer Region Armut vorkommt.
Während der letzten zwei Jahrzehnte hat sich die Wirtschaft in unserer Region kaum entwickelt. Grosse Industriebetriebe schlossen ihre Pforten und viele verloren ihre Anstellung. So wurden immer mehr Arbeitnehmer dazu gezwungen, eine Stelle ausserhalb unserer Region anzunehmen und die Region wurde zu einer wahren Pendlerhochburg. So hat man sich wirtschaftlich einigermassen erholt. Einige haben jedoch nicht die Möglichkeit, einen weiten Arbeitsweg in Kauf zu nehmen, was oft in der Arbeitslosigkeit und manchmal auch in der Armut endet. Will man diesem Problem begegenen , kommt man nicht darum herum, wieder attraktive Arbeitgeber in unsere Region zu holen. So kann auch der nächsten Generation eine sichere Zukunft geboten werden.
Wenn man schliesslich das Thema Ökologie betrachtet, muss man feststellen, dass die Bevölkerung noch zu wenig sensibilisiert ist. Heftige Diskussionen um die Einführung der Sackgebühr beispielsweise lassen erahnen, dass der Gedanke eines nachhaltigen Umgangs mit unserer Umwelt noch längst nicht bei allen angekommen ist. Dies könnte man auch als Armut sehen - zumindest als geistige...
Es gibt zwar einige sehr gute Beispiele, wie die Renaturierung der Giessen, was eine Wiederbelebung der Flora und Fauna bewirkt, ein einmaliges Naherholungsgebiet auch für unsere Nachwelt sichert und einige Besucher in unsere Region lockt. Ein weiteres positives Beispiel ist der Verkauf regionaler Landwirtschaftsprodukte durch die Einkaufsmärkte. So wird das lokale Gewerbe unterstützt und vielen landwirtschaflichen Betrieben eine neue Zukunftsperspektive geboten. Die Umwelt wird durch kurze Transportwege geschont und eine gesunde Ernährung kann garantiert werden.
Allerdings handelt es sich bei den genannten Beispielen nur um Teilgebiete, die keinen grossen Einfluss auf das gesamte Gleichgewicht in unserem Gebiet haben. Betrachtet man die Schwerpunkte aus einer übergeordneten Perspektive, so kommt man schnell zum Schluss, dass eine grosse Unausgewogenheit herrscht:
Der Faktor Soziales ist relativ gut ausgebildet. So hat man beispielsweise die Möglichkeit, sich in einer Vielzahl von Vereinen zu beteiligen und das soziale Netz ist durch die Dorfstruktur sehr engmaschig. Doch dieses Bild der heilen Welt soll nicht darüber hinweg täuschen, dass auch in unserer Region Armut vorkommt.
Während der letzten zwei Jahrzehnte hat sich die Wirtschaft in unserer Region kaum entwickelt. Grosse Industriebetriebe schlossen ihre Pforten und viele verloren ihre Anstellung. So wurden immer mehr Arbeitnehmer dazu gezwungen, eine Stelle ausserhalb unserer Region anzunehmen und die Region wurde zu einer wahren Pendlerhochburg. So hat man sich wirtschaftlich einigermassen erholt. Einige haben jedoch nicht die Möglichkeit, einen weiten Arbeitsweg in Kauf zu nehmen, was oft in der Arbeitslosigkeit und manchmal auch in der Armut endet. Will man diesem Problem begegenen , kommt man nicht darum herum, wieder attraktive Arbeitgeber in unsere Region zu holen. So kann auch der nächsten Generation eine sichere Zukunft geboten werden.
Wenn man schliesslich das Thema Ökologie betrachtet, muss man feststellen, dass die Bevölkerung noch zu wenig sensibilisiert ist. Heftige Diskussionen um die Einführung der Sackgebühr beispielsweise lassen erahnen, dass der Gedanke eines nachhaltigen Umgangs mit unserer Umwelt noch längst nicht bei allen angekommen ist. Dies könnte man auch als Armut sehen - zumindest als geistige...
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