Was motiviert mich, nachhaltig zu handeln? Diese Frage ist für mich einfach zu beantworten. Die Schönheit der Natur und das Leben ist mir so viel wert, dass ich Sorge zu der Natur tragen muss. Die Natur zu schätzen und geniessen gehört zu meinen persönlichen Werten. Ich gehe sehr gerne in die Natur zum spazieren, joggen oder wandern. Dabei geniesse ich jeweils die wunderschönen Wiesen, die Berge und die Aussicht. In der Natur kann ich mich erholen und Kraft tanken. In den letzten Zeit ist mir der Wert und die Schönheit unserer Umgebung wieder richtig bewusst geworden. Ich denke, dass ich durch die vielen persönlichen Erfahrungen in der Natur ein Verantwortungsgefühl dafür entwickelt habe. Nachhaltig handeln möchte ich einerseits für mich, damit ich in den nächsten Jahrzehnten die Natur genauso geniessen kann wie heute. Andererseits denke ich oft an die nächsten Generationen, die in diese Welt hineingeboren werden. Unsere Gesellschaft, und ich bin ein Teil davon, trägt die Aufgabe, die Natur zu schätzen und schützen. Ich mag das Leben und möchte auch noch in 40 Jahren lebensfroh sein. Ausserdem möchte ich meinen Kindern und Grosskindern zeigen, wie faszinierend und wunderbar die Natur ist. Im Teilmodul „Lebenstile“ habe ich mir intensiv überlegt, wie ich etwas Positives bewirken kann. Wie verändere ich im Kleinen etwas, was Grosses bewirkt? Dabei habe ich ganz persönliche, einfache Visionen für mein Handeln entwickelt.
Unglaublich betroffen macht mich der Gedanke, dass wenn wir so weiterleben, die Erde in wenigen Jahren einer Müllhalde gleicht. Wenn wir schon wissen, welche Auswirkungen unser rücksichtsloses und egoistisches Verhalten mit sich trägt, müssen wir doch daran etwas ändern. Ich habe mich gefragt, was uns daran hindert, nachhaltig zu handeln? Dabei bin ich zum Schluss gekommen, dass das Problem auf unserem Egoismus, der Faulheit, dem Genuss- und Konsumverhalten gründet. Ich persönlich finde es wichtig, auch einmal zu verzichten, etwas weiter- und abzugeben. Dies führt mich auch zu unserem Blogg- Thema. Wir haben eine Verantwortung gegenüber den armen Menschen in unserer Gesellschaft. Gemeinsam haben wir es in der Hand etwas gegen Ungerechtigkeiten zu tun. Dies sollten wir ausnutzen und nachhaltig Schritte gegen diese Ungleichheiten zu unternehmen.
Montag, 14. Mai 2007
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3 Kommentare:
Da bin ich ganz diener Meinung. Ich denke wenn jeder bei sich beginnt und sich kleinigkeiten vornimmt, sind wir auf dem richtigen Weg. Die Frage ist nur, wie können wir ander Leute dazu bringen sich anders zu verhalten? Oft denke ich, jetzt hättest du was sagen können... ich denke wichtig ist, das wir selber Vorbilder sind für andere Menschen, für unsere Kinder!
Ich kann dir nur zustimmen und ich denke, wenn viele so denken würden, würde sich einiges ändern. Traurig ist wirklich, dass alle darüber sprechen, wie schrecklich unser Verhalten ist. Aber wer unternimmt etwas dagegen? Das sind nur ganz wenige und das genügt nicht!
Ich sehe das Problem vor allem auch darin, dass viele Jahre vergehen müssen bis wir die Auswirkungen unseres Fehlverhaltens zu spüren bekommen und deshalb sehen viele keinen Grund zum Handeln!
Es stellt sich hier nur die Frage: Wie kann man die Menschheit wachrütteln? Nur leider kann man diese Frage nicht beantworten, denn sonst hätte sich bereits einiges geändert! Es müssen noch mehr Katastrophen passieren bis sich alle für einen nachhaltigen Lebensstil einsetzen!
Nicole Hobi LGC04
Wow!! Hammermässig dein Blog!!! Er spricht mir so richtig aus dem Herzen. Die Art wie du die Schönheit der Natur beschreibst - genau so sehe ich es auch! Dann merken wir, dass wir drauf und dran sind all das schöne hier zu zerstören - und dies stellten wir schon vor Jahren fest.
Uns fällt es schwer uns etwas selbstloser zu verhalten. Wir tun uns nicht leicht in eine Welt einzutreten, wo weniger Autorität und mehr Rücksicht gelebt werden. Leider komme ich einfach immer wieder zu dem Schluss, dass wir eine "Weltverbesserung" nur doch Einführung neuer Gesetze erzwingen können - doch wie soll dies umgesetzt werden in einem Staat wo Kapitalismus und Demokratie an erster Stelle stehen?
Lämmler Maria, LGE04
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