Den Artikel über die Agenda 21 habe ich mit viel Spannung und Interesse verfolgt. Ich bin überrascht davon, wie praxisnahe die Ideen, Handlungsweisen und Unterrichtsvorschläge sind. Besonders gut finde ich die folgenden erwähnten Aktivitäten:
- Fachunterricht
- Fächerübergreifendes Lernen und Arbeiten
- Assembly
- Öffentliche Präsentationen
- Nachhaltigkeitsaudit im „Haus des Lernens“
- Schule und ausserschulische Partner wirken zusammen
- Schulprogramme
- Internationaler Projekttag
Besonders beeindruckt hat mich der Punkt „Öffentliche Präsentationen“. Der Autor des Textes geht auf verschiedene Ausstellungsarten ein. Dabei hat mich besonders die Präsentation von Arbeiten zum Thema nachhaltiger Entwicklung im Einkaufszentrum interessiert. Gut- daher gestellt sei die Aussage, dass fast alle Einkaufszentren bei solchen Aktionen teilnehmen! Jedoch finde ich die Idee super! Man beachte, wie viele unterschiedliche Menschen man auf seine Anliegen aufmerksam machen kann, sei es vom Geschäftsmann über die Hausfrau bis zur Grossmutter. Auch sie bekommen die Gelegenheit, neues Wissen und Einstellungen über bestimmte Thematiken zu hören und können sich somit neu ihre Grundwerte und
–einstellungen überdenken.
Die Ausstellung von Projekten in der Öffentlichkeit, verleiht nicht nur die Chance ein grösseres Publikum anzusprechen, es verhilft zusätzlich den Verfassern ein Gefühl von „Mitwirkung, Erfolg und Verdienst“. Mitwirkung, dass sie für die nachhaltige Entwicklung einen Dienst erwiesen haben. Erfolg, dass sich Leute mit ihrem Plakat auseinandersetzen und Verdienst, wenn sie hören, dass ihr Plakat zu Einstellungs- oder Verhaltensänderungen, in der nähren Umgebung, geführt hat.
Gibt es ein schöneres Lernen, als wenn man weiss, dass man damit etwas bewirken kann? Ich wünsche mir, dass meine zukünftigen Schüler und Schülerin dieses Gefühl mit auf ihren Lebensweg bekommen.
Auf unser Blogthema bezogen lassen sich die verschiedenen Handlungsmöglichkeiten sehr gut anwenden. Denn Armut in der Schweiz muss und soll bereits in der Schule behandelt werden. Mit welcher Methode man jedoch an dieses Thema herantritt, ist jeder Lehrperson frei gestellt. Hauptsache ist, man informiert die Kinder und erlangt somit das Verständnis für ein nachhaltiges Handeln.
Sabrina Gort LGC 04
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1 Kommentar:
Hallo Sabrina,
ich bin deiner Meinung, habe jedoch diesen Gedanken schon vor dem Lesen des Artikels gemacht. Es ist einfacher als man denkt, hier etwas zu verändern.
Deshalb habe ich mein Augenmerk mehr auf die "Auslandprojekte" gelegt. Ich finde es ja eine tolle Idee, das Leben in einem ärmeren Land direkt zu erfahren, bin aber sehr skeptisch, wie man so etwas umsetzen kann. Da gibt es Probleme wie zu wenig Geld, Skepsis der Eltern,... aber vielleicht muss der Wille einfach gross genug sein um so etwas in die Tat umzusetzen???
Noch einen schönen Tag und bis irgendwann!
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