Montag, 28. Mai 2007

Naturbegegnungen

Täglich suche ich die Begegnung mit der Natur. Ich musste mich somit über Pfingsten nicht „bewusst in die Natur setzen“, um deren Schönheit wahrzunehmen. Sehr gerne gehe ich in die Natur, um Sport zu treiben. Über die freien Tage genoss ich die Natur sehr. Am Samstag und Sonntag habe ich Bikertouren gemacht. Das Wetter war fantastisch. Ich fuhr entlang von Seen, Flüssen, durch Wälder, auf steinigen oder flachen Wegen. Der kräftige Wind pfiff mir um die Ohren und erfrischte mich. Blühende Sträucher dufteten herrlich. Vögeln, Kriechtieren und Rehen bin ich begegnet. Die Natur erblühte in frischem Saft. Einmal mehr habe ich die Vielfalt der Natur gespürt. Intensiv habe ich das Strahlen der Sonne aufgenommen und es wurden Gefühle von Glück und Zufriedenheit geweckt.
Wir Menschen nutzen die Natur. Auf meinen Touren bin ich vielen Radfahrern, Spaziergängern und anderen Naturliebhabern begegnet. Leider haben sich meine Wege aber auch mit unzähligen Töff- und Autofahrern gekreuzt. Vor allem über die Töfffahrer habe ich mich absolut aufgeregt. Diese fahren nämlich tagelang aus lauter Spass durch die Schweiz und verpesten die Luft. So verschmutzen sie die Natur. Ich mache mir echt Sorgen, wie das nur weitergeht.
Ich persönliche fühle mich stark verbunden mit der Natur. Die Eindrücke in der Natur sauge ich auf und tanke Energie. Augenblicke in der Natur bedeuten für mich Zeit und Erholung. Ich erlebe kraftspendende Momente. Neben dem manchmal stressigen Schulalltag brauche ich echt meine tägliche halbe Stunde in der Natur, zum Aufatmen, zum Abschalten und Loslassen. Sicherlich wurde ich durch meine Eltern geprägt und entwickelte mich zur Naturliebhaberin. In den letzten Jahren habe ich nun aber ganz persönlich diese Naturverbundenheit und das Interesse an der Natur entdeckt.
Ärmeren Menschen sind Begegnungen mit der Natur in der Schweiz meist nicht vergönnt. Glücklicherweise ist es noch gratis, in die Natur zu gehen und sich dort zu verweilen. Ich denke, dass es jedem freisteht, die Natur als Ressource zu nutzen. Schade finde ich, dass Kinder armer Familien weniger Freizeit- und Ferienangebote nutzen können, aus finanzieller Not.

2 Kommentare:

Pascale Jürgens hat gesagt…

Deine Beschreibung vom Wochenende hat mich richtig eintauchen lassen in eine wunderschöne Welt. Auch ich empfinde ein Gefühl des Glücks und der Zufriedenheit, wenn ich mich in der Natur bewege, besonders dann, wenn noch körperliche Anstrengung hinzu kommt.

Die Töfffahrer nerven mich auch extrem. Es gibt tatsächlich nicht wenige Leute, die an einem Wochenende die weitesten Strecken zurücklegen, nur um mit ihrem Töff fahren zu können. Wahnsinnig, wenn man mich fragt...

Pascale Jürgens, LGC 04

Anonym hat gesagt…

Deine Erfahrungen über Pfingsten in der Natur hast du sehr schön beschrieben. Mir erging es sehr ähnlich wie dir. Es ist schön, dass du solche Momente so geniessen kannst. Es eröffnet dir einen Reichtum der unbezahlbar wertvoll ist.
Töfffahrer/innen finde ich auch doof! Ich versteh gar nicht, was das tolle an so einem moströsen, nervtötenden Teil ist...man müsste vielleicht mal die Herren der Schöpfung fragen!
Noch eine kleine Frage, was hast du denn am Montag gemacht?