Ich habe mir noch nie Gedanken über die Frage gemacht, was mich zum nachhaltigen Handeln motiviert.
Die ersten Gedanken, welche mir durch den Kopf gehen sind: Schmetterlinge, Mücken, Seerosen, Fische, Frösche, Berge, Seen, Vogelgezwitscher und und und. Diese Tiere, Landschaften oder Pflanzen habe ich bei meiner letzten Velotour durch meine nähere Umgebung entdeckt. Ich bin über die Vielfalt an Natur, die Vielfalt an Schönheit und die Vielfalt an Besonderem erstaunt. Sicherlich kenne ich Frösche, Fische und Berge schön seit meiner Kindheit. Jedoch kann ich mich jedes Mal von neuem dieser Faszination hingeben. Ich finde es beeindruckend, wie alle Tiere und Pflanzen miteinander harmonieren und wie sie die Grundlage für das Überleben darstellen.
Sollte diese Erkenntnis nicht genügen, damit wir Menschen zu nachhaltigem Handeln motiviert werden?
Für mich genügt es!
Genau diese Bewusstheit, über das Schöne, das Faszinierende und das Besondere unserer Natur bewegt mich zum nachhaltigen Handeln. Einerseits ist es für unser heutiges Leben wichtig, andererseits auch für die zukünftigen Generationen. Ich wünsche mir nämlich, dass meine Kinder eines Tages genau die gleichen Erfahrungen und Bedingungen des Lebens zur Verfügung stehen und somit auch sie, die gleiche Chance haben, das Leben und die Natur so zu sehen, wie ich es heute kann.
Bezogen auf unser Blogthema denke ich, dass die nachhaltige Entwicklung einen Denkprozess in Gang setzt, welcher auch der Thematik „Armut in der Schweiz“ zu gute kommt. Dabei geht es darum, dass man die Dinge, welche in der Welt vorangehen nicht ignorieren und zur Seite schieben darf/ kann/ soll, sonder sich aktiv engagieren und etwas dagegen machen kann.
Sabrina Gort LGC 04
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4 Kommentare:
Dein Post fand ich sehr spannend. Auch ich habe mich ja mit diesen Fragen beschäftigt. Mir geht es gleich. Die Natur zeigt mir, warum ich nachhaltig handeln muss. Ich geniesse die Begegnungen mit der Natur sehr und möchte sie darum für unsere nächsten Gerationen schützen und erhalten. Auch ich möchte, dass unsere Nachkommen die gleichen Ressourcen erhalten, wie wir sie schon hatten. Unglaublich betroffen macht mich der Gedanke, dass unsere Kinder diese Schätze in der Natur nicht mehr entdecken könnten, aus Egoismus einer verschwenderischen, vorgängigen Generation.
P.Ackermann LGC
Eigentlich hast du recht, warum sollten diese Sachen nicht genügen um nachhaltig zu leben!? Mein erster Gedanke war, es für meine Nachkommen zu tun, doch jetzt sehe ich immer mehr, dass ich es auch für mich tun sollte, denn ich möchte mit einem guten Gewissen durchs Leben gehen können und stolz sein können auf das was ich mache. Auch wenn man nicht immer nachhaltig lebt, sollte man versuchen sich diese Gedanken immer wieder zu vergegenwärtigen.
Du erwähnst die Schönheit der Natur, die auch mich immer wieder fasziniert und mich unter anderem für nachhaltiges Handeln motiviert. Aber gibt es nicht auch etwas, das dich zeitweise von diesem Handeln abhält? Oder eine andere Frage: Glaubst du daran, dass deine Kinder die gleichen Erfahrungen machen und die Natur auch so erleben können wie wir? Ich habe gerade eben festgestellt, dass ich eigentlich davon ausgehe und es als Selbstverständlichkeit betrachte. Aber eigentlich dürfte ich das nicht. Wie du sagst, müssen wir uns engagieren – damit es unseren Kindern oder, wenn man etwas weitergeht, auch unseren Enkelkindern noch gut gehen soll.
Pascale Jürgens, LGC 04
Ich finde es super, dass du dich von der Natur und ihren Besonderheiten inspirieren lässt und du dich dadurch für das nachhaltige Handeln motivieren kannst.
Aber ich habe mir überlegt, ob denn die "heutigen Kinder" überhaupt noch genügend Gelegenheiten bekommen, die Natur auf diese Weise wahrzunehmen. Viele Kinder "erleben" die Natur hauptsächlich nur noch über Medien. Leider!!!
Wieso sollen sie nachhaltig handeln, wenn sie sich gar nicht bewusst sind für was?
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