Dienstag, 29. Mai 2007

7. Wochenimpuls: Regentropfen




Regen, Regentropfen, Regenbogen?, Regenschauer, Regenschirm, nass, feucht, hektisch, ruhig, beruhigend, regelmässige Tropfen, Rhythmus, Musik?...
Ich habe mir heute Zeit genommen und die entspannende Wirkung der Natur wahrgenommen. Dabei habe ich bewusst den heutigen Tag ausgewählt, wo es in Strömen vom Himmel regnet, um die Schönheit der Natur einmal anders zu sehen, als unter strahlendem Sonnenschein! Dabei habe ich festgestellt, wie beruhigend dieses *Geplätscher* auf mich wirkt. Der regelmässige Rhythmus der Tropfen befreit vom Alltagsstress und hilft zu Entspannen. Regenwürmer kommen zum Vorschein und kleine Seen entstehen auf den Strassen. Amüsant fand ich es zu beobachten, wie sich die anderen Leute über diesen Regenschauer aufregten und grimmige Gesichtsausdrücke aufsetzten. Sie vergessen dabei, was der Regen für uns und unsere Umwelt bedeutet!

Diese bewusste Auseinandersetzung mit der Natur hat mir wider einmal gezeigt, wie wertvoll das Wahrnehmen der Natur und seinen Vorgängen ist. Wir bewundern und bestaunen viel zu wenig die täglichen Begebenheiten. Viele Leute nehmen Naturereignisse nur wahr, wenn es etwas Aussergewöhnliches oder Neues ist, dabei verlieren sie die „gewöhnlichen“, aber einzigartigen, Naturphänomene aus den Augen, die wir (fast) jeden Tag geniessen „könnten“. Schade!

Auf unser Blogthema bezogen, denke ich dass Menschen, die in der Schweiz an der Armutsgrenze leben, oft gar keine Zeit und Muse finden, um in die Natur zu gehen und sie so bewusst wahrzunehmen. Ihre Gedanken sind erfüllt mit Existenz - & Überlebensängsten, dabei denke ich, dass keine Zeit für die Natur und ihre Schönheit vorhanden ist.
…vielleicht irre ich mich aber auch…!!!

Sabrina Gort LGC 04

Montag, 28. Mai 2007

Naturbegegnungen

Täglich suche ich die Begegnung mit der Natur. Ich musste mich somit über Pfingsten nicht „bewusst in die Natur setzen“, um deren Schönheit wahrzunehmen. Sehr gerne gehe ich in die Natur, um Sport zu treiben. Über die freien Tage genoss ich die Natur sehr. Am Samstag und Sonntag habe ich Bikertouren gemacht. Das Wetter war fantastisch. Ich fuhr entlang von Seen, Flüssen, durch Wälder, auf steinigen oder flachen Wegen. Der kräftige Wind pfiff mir um die Ohren und erfrischte mich. Blühende Sträucher dufteten herrlich. Vögeln, Kriechtieren und Rehen bin ich begegnet. Die Natur erblühte in frischem Saft. Einmal mehr habe ich die Vielfalt der Natur gespürt. Intensiv habe ich das Strahlen der Sonne aufgenommen und es wurden Gefühle von Glück und Zufriedenheit geweckt.
Wir Menschen nutzen die Natur. Auf meinen Touren bin ich vielen Radfahrern, Spaziergängern und anderen Naturliebhabern begegnet. Leider haben sich meine Wege aber auch mit unzähligen Töff- und Autofahrern gekreuzt. Vor allem über die Töfffahrer habe ich mich absolut aufgeregt. Diese fahren nämlich tagelang aus lauter Spass durch die Schweiz und verpesten die Luft. So verschmutzen sie die Natur. Ich mache mir echt Sorgen, wie das nur weitergeht.
Ich persönliche fühle mich stark verbunden mit der Natur. Die Eindrücke in der Natur sauge ich auf und tanke Energie. Augenblicke in der Natur bedeuten für mich Zeit und Erholung. Ich erlebe kraftspendende Momente. Neben dem manchmal stressigen Schulalltag brauche ich echt meine tägliche halbe Stunde in der Natur, zum Aufatmen, zum Abschalten und Loslassen. Sicherlich wurde ich durch meine Eltern geprägt und entwickelte mich zur Naturliebhaberin. In den letzten Jahren habe ich nun aber ganz persönlich diese Naturverbundenheit und das Interesse an der Natur entdeckt.
Ärmeren Menschen sind Begegnungen mit der Natur in der Schweiz meist nicht vergönnt. Glücklicherweise ist es noch gratis, in die Natur zu gehen und sich dort zu verweilen. Ich denke, dass es jedem freisteht, die Natur als Ressource zu nutzen. Schade finde ich, dass Kinder armer Familien weniger Freizeit- und Ferienangebote nutzen können, aus finanzieller Not.

Sonntag, 27. Mai 2007

Glücksmomente

Mich „in die Natur zu setzen“ ist in der letzten Zeit sehr schwierig. Das Wetter wäre zwar optimal, aber es mangelt an der verfügbaren Zeit. Denn ich habe immer das Gefühl, dass ich es mir im Moment nicht leisten kann, einfach nichts zu tun. Es ist mir klar, dass es manchmal sehr gut tut, einfach abzuschalten, aber ich kann es oft nicht geniessen. Am besten ist es dann oft, wenn ich etwas weiter weggehe und somit den nötigen Abstand erhalte.
Ein gutes Beispiel dafür, ist mein gestriger Ausflug ins Tessin. Dies ist für mich sowieso ein sehr wichtiger Ort. Früher gingen wir immer im Frühling und Herbst dort in die Ferien. Dies habe ich in guter Erinnerung und verbinde damit positive Emotionen. Ich habe manchmal das Gefühl, dass ich dort ein ganz anderer Mensch bin. Auf jeden Fall war ich gestern dort und in Lavertezzo (Verzascatal) konnte ich die Natur bewusst geniessen und für eine Weile abschalten. Es waren zwar sehr viele Leute dort, aber dies ignorierte ich gekonnt.
Was habe ich in diesem Moment wahrgenommen? Ich habe in erster Linie auf das Rauschen des Wassers gelauscht, die frische Luft bewusst eingeatmet, die Kraft der Sonne auf der Haut gespürt. Dies war für mich ein Moment des Glücks und Zufriedenheit und ich wäre am liebsten nicht mehr aus diesem Moment „erwacht.“ Ich fühlte mich mit der Natur verbunden und konnte dies in vollen Zügen geniessen. Ich war ein Teil dieser grossen Natur, zu der wir Sorge tragen müssen. Denn wenn die Natur zerstört wird, kann man nicht mehr solche Momente erleben. Und das wäre wirklich eine Schande!

In Bezug auf unser Blogthema kommt mir nur in den Sinn, dass nicht alle Menschen das Glück haben die Natur unbeschwert geniessen zu können. Für viele Menschen ist es auch nicht möglich, einen Ausflug zu machen und in den Genuss eines Ausfluges oder Ferien zu kommen. Diese Leute haben es nicht leicht und können auch nicht wirklich Abstand erhalten. Sie können „nur“ in der näheren Umgebung die Natur geniessen.
Es gibt aber Organisationen, die Kindern, die in schwierigen Situationen aufwachsen, Ferien ermöglichen. Diese Kinder gehen für einige Wochen in eine Pflegefamilie und erhalten die Möglichkeit etwas Neues kennen zu lernen. Dies finde ich eine sehr spannende Idee und sollte man unbedingt unterstützen.

Freitag, 25. Mai 2007

I like the mountains....

Die Übung, die Natur bewusst wahrzunehmen muss ich nicht über Pfingsten machen, denn ich mache das sowieso schon regelmässig. Ich gehe sehr gerne wandern und etwas dabei, dass ich am liebsten tue ist mich auf eine Wiese zu legen und vor mich hin zu dösen. Ich betrachte dabei die Wolken, wie sie über den Himmel ziehen und was für Formen sie haben. Manchmal betrachte ich die einzelnen Grashalme, wie sie sich im Wind hin und her bewegen. Andere Male betrachte ich die Berge, und versuche vor meinem inneren Auge ihre Konturen nachzuzeichnen. In solchen Momenten fühle ich mich klein und unbedeutend, als einen Teil der Natur der nicht weniger oder mehr zu leisten hat als irgendein anderer. Dies ist durchaus ein gutes Gefühl. Stress und Sorgen, die mich manchmal zu erdrücken drohen, scheinen mir plötzlich klein und unbedeutend. Es ist ein gutes Gefühl und die Natur lässt mich Dinge mit Abstand betrachten, wie es sonst vielleicht gar nicht möglich wäre.

Einige Gedichte oder Aussagen, die ich treffend finde. So sehe ich die Alpenwelt:

Hier kannst du leben, genesen, in würziger Bergesluft.
Geniessen, vergessen, vergeben, bis Pflicht zu Tal dich ruft.

„Je ne sais quoi de magique, de surnaturel, qui ravit l’esprit et les sens.“ Rosseau beim Anblick der Walliser Berge.

Ich muss wohl kaum weiter ausführen, was für eine grosse Bedeutung die Natur für mich hat und das ich mich sehr mit ihr verbunden fühle. Ein Leben ohne diese Naturerfahrungen ist für mich unvorstellbar.

Dienstag, 22. Mai 2007

Agenda 21 in der Schule

Agenda 21: Ein Begriff, den bestimmt alle schon einmal gehört haben. Doch was bedeutet dieser? Was steckt dahinter?

Die Agenda 21 ist ein Projekt, das sich um die nachhaltige Entwicklung bemüht und sich für eine nachhaltige Lebensweise einsetzt. Ich möchte nun nicht allgemein darauf eingehen, sondern mich direkt auf die Schule konzentrieren. Es gibt verschiedene Schulen, die die Ideen der Agenda 21 verfolgen und dies umsetzen wollen.


Es gibt verschieden Ebenen, auf denen die Schule handeln kann, die ich kurz erwähnen möchte:

- Fachunterricht: die Agenda 21 als Themenfeld in der Schule, es gibt eine Kinderagenda

- Fächerübergreifendes Lernen und Arbeiten: ein Projekt, an dem sich verschiedene Lehrpersonen beteiligen, zu Fachpersonen auf einem Gebiet werden und man somit eine Einblick in verschiedene Perspektiven erhält.

- Assembly: Versammlung der Schulgemeinde intern. Kann sich auf unterschiedliche Themen beziehen oder einem Jahres-/Halbjahresthema widmen.

- Öffentliche Präsentationen: Das Erlernte wird nach aussen gebraucht, z.B. in Schaufenstern

- Nachhaltigkeitsaudit im „Haus des Lernens“: Den Schulbetrieb auf Nachhaltigkeit umstrukturieren, z.B. Solarzellen auf dem Dach

- Schule und ausserschulische Partner wirken zusammen: Zusammentreffen mit ausserschulischen Personen oder Instistutionen

- Schulprogramme: Erarbeitung von Schulprogrammen in Bezug auf die Nachhaltigkeit

- Internationaler Projekttag: Austausch


Dieser Artikel zeigt mir einfach auf, dass an vielen Orten angesetzt werden kann. Einiges steht in meiner Kompetenz als Lehrperson, anderes vielleicht weniger. Ich meine ich kann nicht von der Schulgemeinde verlangen, Solarzellen auf den Dächern zu montieren. Aber ich kann in meinen Unterricht Themen einbringen, die sich auf die Nachhaltigkeit beziehen. Eine weitere Möglichkeit wäre, ein Projekt zu machen.
In erster Linie geht es wirklich darum, im Kleinen zu beginnen und die Kinder somit etwas zu sensibilisieren. Denn wenn sie damit aufwachsen, wird es selbstverständlicher für sie.

In Bezug auf unser Blogthema möchte ich anmerken, dass es vielleicht auch Projekte oder Programme braucht, die international bekannt sind und die Menschen aufmerksam machen. Denn wir verschliessen oft die Augen vor Dingen, die uns unangenehm sind oder merken es nicht, weil wir mehr mit uns selbst beschäftigt sind, als uns für andere einzusetzen.

Montag, 21. Mai 2007

6. Wochenimpuls: Agenda 21 ist für uns!!!

Den Artikel über die Agenda 21 habe ich mit viel Spannung und Interesse verfolgt. Ich bin überrascht davon, wie praxisnahe die Ideen, Handlungsweisen und Unterrichtsvorschläge sind. Besonders gut finde ich die folgenden erwähnten Aktivitäten:

- Fachunterricht
- Fächerübergreifendes Lernen und Arbeiten
- Assembly
- Öffentliche Präsentationen
- Nachhaltigkeitsaudit im „Haus des Lernens“
- Schule und ausserschulische Partner wirken zusammen
- Schulprogramme
- Internationaler Projekttag

Besonders beeindruckt hat mich der Punkt „Öffentliche Präsentationen“. Der Autor des Textes geht auf verschiedene Ausstellungsarten ein. Dabei hat mich besonders die Präsentation von Arbeiten zum Thema nachhaltiger Entwicklung im Einkaufszentrum interessiert. Gut- daher gestellt sei die Aussage, dass fast alle Einkaufszentren bei solchen Aktionen teilnehmen! Jedoch finde ich die Idee super! Man beachte, wie viele unterschiedliche Menschen man auf seine Anliegen aufmerksam machen kann, sei es vom Geschäftsmann über die Hausfrau bis zur Grossmutter. Auch sie bekommen die Gelegenheit, neues Wissen und Einstellungen über bestimmte Thematiken zu hören und können sich somit neu ihre Grundwerte und
–einstellungen überdenken.
Die Ausstellung von Projekten in der Öffentlichkeit, verleiht nicht nur die Chance ein grösseres Publikum anzusprechen, es verhilft zusätzlich den Verfassern ein Gefühl von „Mitwirkung, Erfolg und Verdienst“. Mitwirkung, dass sie für die nachhaltige Entwicklung einen Dienst erwiesen haben. Erfolg, dass sich Leute mit ihrem Plakat auseinandersetzen und Verdienst, wenn sie hören, dass ihr Plakat zu Einstellungs- oder Verhaltensänderungen, in der nähren Umgebung, geführt hat.

Gibt es ein schöneres Lernen, als wenn man weiss, dass man damit etwas bewirken kann? Ich wünsche mir, dass meine zukünftigen Schüler und Schülerin dieses Gefühl mit auf ihren Lebensweg bekommen.

Auf unser Blogthema bezogen lassen sich die verschiedenen Handlungsmöglichkeiten sehr gut anwenden. Denn Armut in der Schweiz muss und soll bereits in der Schule behandelt werden. Mit welcher Methode man jedoch an dieses Thema herantritt, ist jeder Lehrperson frei gestellt. Hauptsache ist, man informiert die Kinder und erlangt somit das Verständnis für ein nachhaltiges Handeln.

Sabrina Gort LGC 04

Nachhaltige Zukunft – Arbeitsauftrag vom 21. Mai 2007


Thema: Wen macht Schokolade (un)glücklich?

1. Begründung der Plakatwahl

Wir haben uns aus folgenden Gründen für dieses Plakat entschieden:

- Eigenmotivation: Schokoladenliebhaber

- Bietet Möglichkeit um in der Klasse Nachhaltigkeit zu demonstrieren

- Das Thema können wir in unserer späteren Berufspraxis umsetzen

- Schokolade ist sehr vielfältig und kann über die Sinne erfahrbar gemacht werden

- Vernetzung ist möglich

- Schokolade ist kindsgemäss und ein stetiges Thema

2. Analyse der Unterrichtseinheit

a) Begründung Unterschiede zwischen herkömmlicher Unterrichteinheit und einer Unterrichtseinheit zu BNE

- spannender Einstieg: direkte Konfrontation mit Fragestellung

- Degustation: Anregung der Sinne, Exemplarität, Realanschauung

- Mehrperspektivisches Lernen

- Kinder versetzen sich in verschiedene Rollen (Konsument, Ladenbesitzer/ Verkäufer/ Plantagenarbeiter)- emotionaler Bezug

- Kinder bilden sich eine Meinung, nehmen Standpunkt ein

- Verschiedene, neue Lernformen: Klassendiskussion, Podiumsdiskussionen…

- Exkursion: Realbegegnung

- Sehr viele verschiedene Medien, Lehr- und Lernformen

- Kein allgemeines Wissen, sondern spezifische Fähigkeiten

- Kinder können alle Sichtweisen begründen, nehmen verschiedene Standpunkte ein

b) Angestrebte Teilkompetenzen

Folgende Teilkompetenzen werden beim Schokoladenprojekt angestrebt:

a.5) Sie können zwischen Entwicklungen auf der lokalen Ebene, auf der nationalen Ebene und auf der globalen Ebene unterscheiden und erkennen die gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen diesen Ebenen.

c.2) Sie verstehen, warum Wissen aus verschiedenen Fachgebieten und Perspektiven verschiedener Akteure zusammengeführt werden müssen, um zu begründeten Entscheidungen hinsichtlich Nachhaltiger Entwicklung zu gelangen.

c.4) Sie erkennen, dass aus gleichem Wissen unterschiedliche Entscheidungen resultieren können, die alle mit Blick auf eine Nachhaltige Entwicklung ihre jeweiligen Vor- und Nachteile haben, und sie lassen sich dadurch sowie durch die Unvollständigkeit des Wissens in ihrer Entscheidungsbereitschaft nicht beeinträchtigen.

e.2) Sie können die Qualität der Herkunft sowie die Reichweite von Informationen kritisch prüfen.

f.2) Sie können formulieren, welche Annahmen ihre persönliche Vorstellung der Zukunft der Gesellschaft prägen und sie sind in der Lage, im Vergleich diesbezügliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu den Vorstellungen anderer zu identifizieren und zu benennen sowie ihre Vorstellung kritisch zu hinterfragen.

g.5) Sie sind bereit und in der Lage, ihre eigene Meinung, auch wenn sie von anderen abweicht, in Aushandlungsprozessen zu begründen und konstruktiv zu vertreten.

c) Didaktische Prinzipien

- Visionsorientierung: Unterrichtseinheit über Max Havelaar und verschiedene Diskussionen

- Handlungs- und Reflexionsorientierung: handelnde Auseinandersetzung im Sinne von Probieren, etc.

- Entdeckendes Lernen: Einbringen der widersprüchlichen Fragestellung und die Auseinandersetzung damit.

- Vernetzendes Lernen: Lokale und globale Begebenheiten aus der Sichtweise verschiedener Akteure. Vernetzung von Gegenwart und Zukunft à Was bedeutet dies für uns?

- Zugänglichkeit: Unterrichtsgegenstand ermöglicht den Zugang (Schokolade). Stellt den Zugang zur Gegenwart und Zukunft her. Erweitert den Erfahrungshorizont. Bezug zu Bekanntem (Voraussetzung für sinnhaftes Lernen). Verbindet das Komplexe und Abstrakte, man geht vom Erfahrungshorizont des Kindes aus. Direkte leibliche Auseinandersetzung. Thematisieren von Widersprüchlichkeiten. Anknüpfung an Interessen

- Partizipation: Klasse wirkt als Gesamtheit. Thema das die ganze Klasse anspricht. Hauptfrage: Wo können Kinder sinnvoll mitgestalten?

3. Weiterentwicklung der Unterrichtseinheit

b.2) Sie kennen Ursachen sowie Folgen aktueller Trends der gesellschaftlichen Entwicklung und können Vor- und Nachteile diskutieren, die sich darauf für verschiedene Akteurgruppen, für die natürliche Umwelt und für die Gesamtgesellschaft ergeben.

à Beispiel: Thematisierung von Budget-Schokolade. Welche Auswirkungen hat dieses Produkt auf den Produktions- und Konsumentenkreislauf?

a.4) Sie kennen verschiedene massgebende Faktoren, die die gesellschaftliche Entwicklung beeinflussen und wissen, dass diese Entwicklung aktiv gestaltet werden kann.

à Beispiel: Im Pausenkiosk kann man nur noch Produkte, die die nachhaltige Entwicklung unterstützen, kaufen.

4. Umsetzungsmöglichkeiten/ -ideen

- mehr Eigeninitiative der Kinder: Plakate gestalten, Interviews, Konsumtagebuch

- Vernetzung mit anderen Produkten, die ähnliche Auswirkungen auf die nachhaltige Entwicklung haben

- Klassen- oder Schulhausübergreifendes Projekt: Pausenkiosk, nachhaltiger Mittagstisch