Posts mit dem Label Nicole Hobi LGC04 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Nicole Hobi LGC04 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 27. Mai 2007

Glücksmomente

Mich „in die Natur zu setzen“ ist in der letzten Zeit sehr schwierig. Das Wetter wäre zwar optimal, aber es mangelt an der verfügbaren Zeit. Denn ich habe immer das Gefühl, dass ich es mir im Moment nicht leisten kann, einfach nichts zu tun. Es ist mir klar, dass es manchmal sehr gut tut, einfach abzuschalten, aber ich kann es oft nicht geniessen. Am besten ist es dann oft, wenn ich etwas weiter weggehe und somit den nötigen Abstand erhalte.
Ein gutes Beispiel dafür, ist mein gestriger Ausflug ins Tessin. Dies ist für mich sowieso ein sehr wichtiger Ort. Früher gingen wir immer im Frühling und Herbst dort in die Ferien. Dies habe ich in guter Erinnerung und verbinde damit positive Emotionen. Ich habe manchmal das Gefühl, dass ich dort ein ganz anderer Mensch bin. Auf jeden Fall war ich gestern dort und in Lavertezzo (Verzascatal) konnte ich die Natur bewusst geniessen und für eine Weile abschalten. Es waren zwar sehr viele Leute dort, aber dies ignorierte ich gekonnt.
Was habe ich in diesem Moment wahrgenommen? Ich habe in erster Linie auf das Rauschen des Wassers gelauscht, die frische Luft bewusst eingeatmet, die Kraft der Sonne auf der Haut gespürt. Dies war für mich ein Moment des Glücks und Zufriedenheit und ich wäre am liebsten nicht mehr aus diesem Moment „erwacht.“ Ich fühlte mich mit der Natur verbunden und konnte dies in vollen Zügen geniessen. Ich war ein Teil dieser grossen Natur, zu der wir Sorge tragen müssen. Denn wenn die Natur zerstört wird, kann man nicht mehr solche Momente erleben. Und das wäre wirklich eine Schande!

In Bezug auf unser Blogthema kommt mir nur in den Sinn, dass nicht alle Menschen das Glück haben die Natur unbeschwert geniessen zu können. Für viele Menschen ist es auch nicht möglich, einen Ausflug zu machen und in den Genuss eines Ausfluges oder Ferien zu kommen. Diese Leute haben es nicht leicht und können auch nicht wirklich Abstand erhalten. Sie können „nur“ in der näheren Umgebung die Natur geniessen.
Es gibt aber Organisationen, die Kindern, die in schwierigen Situationen aufwachsen, Ferien ermöglichen. Diese Kinder gehen für einige Wochen in eine Pflegefamilie und erhalten die Möglichkeit etwas Neues kennen zu lernen. Dies finde ich eine sehr spannende Idee und sollte man unbedingt unterstützen.

Dienstag, 22. Mai 2007

Agenda 21 in der Schule

Agenda 21: Ein Begriff, den bestimmt alle schon einmal gehört haben. Doch was bedeutet dieser? Was steckt dahinter?

Die Agenda 21 ist ein Projekt, das sich um die nachhaltige Entwicklung bemüht und sich für eine nachhaltige Lebensweise einsetzt. Ich möchte nun nicht allgemein darauf eingehen, sondern mich direkt auf die Schule konzentrieren. Es gibt verschiedene Schulen, die die Ideen der Agenda 21 verfolgen und dies umsetzen wollen.


Es gibt verschieden Ebenen, auf denen die Schule handeln kann, die ich kurz erwähnen möchte:

- Fachunterricht: die Agenda 21 als Themenfeld in der Schule, es gibt eine Kinderagenda

- Fächerübergreifendes Lernen und Arbeiten: ein Projekt, an dem sich verschiedene Lehrpersonen beteiligen, zu Fachpersonen auf einem Gebiet werden und man somit eine Einblick in verschiedene Perspektiven erhält.

- Assembly: Versammlung der Schulgemeinde intern. Kann sich auf unterschiedliche Themen beziehen oder einem Jahres-/Halbjahresthema widmen.

- Öffentliche Präsentationen: Das Erlernte wird nach aussen gebraucht, z.B. in Schaufenstern

- Nachhaltigkeitsaudit im „Haus des Lernens“: Den Schulbetrieb auf Nachhaltigkeit umstrukturieren, z.B. Solarzellen auf dem Dach

- Schule und ausserschulische Partner wirken zusammen: Zusammentreffen mit ausserschulischen Personen oder Instistutionen

- Schulprogramme: Erarbeitung von Schulprogrammen in Bezug auf die Nachhaltigkeit

- Internationaler Projekttag: Austausch


Dieser Artikel zeigt mir einfach auf, dass an vielen Orten angesetzt werden kann. Einiges steht in meiner Kompetenz als Lehrperson, anderes vielleicht weniger. Ich meine ich kann nicht von der Schulgemeinde verlangen, Solarzellen auf den Dächern zu montieren. Aber ich kann in meinen Unterricht Themen einbringen, die sich auf die Nachhaltigkeit beziehen. Eine weitere Möglichkeit wäre, ein Projekt zu machen.
In erster Linie geht es wirklich darum, im Kleinen zu beginnen und die Kinder somit etwas zu sensibilisieren. Denn wenn sie damit aufwachsen, wird es selbstverständlicher für sie.

In Bezug auf unser Blogthema möchte ich anmerken, dass es vielleicht auch Projekte oder Programme braucht, die international bekannt sind und die Menschen aufmerksam machen. Denn wir verschliessen oft die Augen vor Dingen, die uns unangenehm sind oder merken es nicht, weil wir mehr mit uns selbst beschäftigt sind, als uns für andere einzusetzen.

Dienstag, 15. Mai 2007

Wieso handle ich nachhaltig? Was hindert mich daran?

Was motiviert mich nachhaltig zu handeln? Über diese Frage habe ich mir bis jetzt noch nie wirklich Gedanken gemacht. Doch da ich nun diesen Input gelesen habe, kommen mir gleich einige Dinge in den Sinn. In erster Linie denke ich an die Natur, denn wie wäre es, wenn ich nicht mehr einfach nach draussen gehen und über Wiesen spazieren könnte. Ich würde auf jeden Fall etwas vermissen, denn es ist für mich sehr wichtig nach draussen gehen zu können. Dann kann ich etwas abschalten und mir aber auch Gedanken über wichtige Dinge machen. Manchmal ist es auch sehr entspannend im Freien Sport zu treiben und aktiv zu sein.
Je mehr ich mir Zeit für diese Frage nehme, umso mehr kommt mir in den Sinn. Ich denke jetzt zum Beispiel an den speziellen, aber auch angenehmen Duft eines Platzregens. Dann würde ich am liebsten barfuss umhergehen und diese herrschende Frische aufnehmen. Dann kommen mir aber auch die wunderschönen Tiere in den Sinn, die es in der Natur zu entdecken gibt: Vögel, Schmetterlinge, etc. Was wäre wenn es sie nicht mehr geben würde? Meiner Meinung nach ist es wirklich wichtig, dass wir nachhaltig handeln und die Welt so erhalten bleibt. Denn wenn man sich überlegt, wie viele Tiere bereits ausgestorben sind und dadurch die Vielfalt verkleinert wird. Das ist wirklich schade, denn es kann nicht sein, dass unsere Nachfahren in einigen Jahren aufgrund unseres schlechten Lebenswandels nicht mehr in den Genuss der wunderschönen Natur kommen!!!

Auf der anderen Seite steht die Frage, was mich davon abhält nachhaltig zu handeln. Ein wichtiger Grund ist ganz bestimmt die Bequemlichkeit. Denn wie oft nehme ich das Auto für eine kurze Strecke. Bevor ich die Autoprüfung hatte, war das überhaupt nicht so. Es stand nicht zur Diskussion nicht das Velo zu nehmen. Denn ich hatte keine andere Möglichkeit. Doch man ist dann oft zu faul und wählt den bequemeren und weniger anstrengenden Weg. Dies muss ich mir wirklich auch immer wieder einreden.

In Bezug auf unser Blog-Thema möchte ich anmerken, dass es wirklich wichtig ist sich immer wieder daran zu erinnern, dass es nicht allen Menschen so gut geht wie uns. Wir schauen oft weg und machen uns keine weiteren Gedanken über Menschen, die in Armut leben. Wenn man heute etwas dagegen unternehmen und so ein Zeichen setzen könnte, wäre dies auf jeden Fall ein Fortschritt. Es kommt auf jeden Einzelnen an, denn gemeinsam sind wir stark!

Montag, 30. April 2007

Öffnet die Augen!!!

Ich kann klar sagen, dass ich heute aufgrund des Wochenimpulses aufmerksamer durch die Welt gegangen bin. Denn sobald man dies im Hinterkopf hat, nimmt man vieles mehr wahr. Ansonsten geht man manchmal fast blind umher. Vor allem dann, wenn man täglich den gleichen Weg in die Schule fährt. In dieser Situation nehme ich meine Umwelt gar nicht mehr richtig war, da ich alles schon kenne und es nichts mehr Neues für mich ist. Auch ist man oft in Gedanken und konzentriert sich nicht konkret auf die Umgebung.
Anders sieht es aus, wenn ich in einer neuen Umgebung bin, die in mir das Interesse weckt. Dies hat sich zum Beispiel heute Morgen gezeigt. Unsere M&U-Lektionen fanden im Botanischen Garten statt. Wir erhielten eine spannende Führung und gingen im Garten umher. Dies hat mich interessiert und ich ging aufmerksam umher. Ich war auf die Pflanzen konzentriert und traf immer wieder schöne Blüten an.
Eigentlich ist es schon traurig, wie wenig man manchmal von seiner Umgebung wahrnimmt. Dies zeigt sich auch in Bezug auf unser Thema. Man spricht in der Schweiz immer wieder von der Armut in Drittwelt-Ländern. Im Fernsehen gibt es viele Werbungen, die uns aufmerksam machen, eine Patenschaft zu übernehmen und damit die Zukunft eines Kindes oder des ganzen Dorfes zu sichern. Ich möchte damit nicht sagen, dass ich dies nicht gut finde. Das ist nicht mein Ziel, denn ich stehe hinter solchen Investitionen. Ich finde es lediglich traurig, dass es viele Kinder in der Schweiz gibt, die in Armut leben und in schwierigen Situationen aufwachsen müssen. Dies ist auf jeden Fall problematisch und davor sollte man nicht die Augen verschliessen. Es ist einfach so, dass dies oft nicht gesehen wird. Denn viele sind einfach froh darüber, wenn es ihnen gut geht und klagen bei finanziellen Schwierigkeiten. Viele leben hauptsächlich in ihren vier Wänden und kümmern sich nicht wirklich um andere.

Dienstag, 24. April 2007

Nachhaltige Entwicklung in den Medien



Weshalb ist es bereits im April so warm wie sonst im Sommer?
Wohin führt das noch?
Welche Gründe gibt es dafür?


Diese und ähnliche Fragen beschäftigen momentan sehr viele. Die globale Klimaerwärmung ist ein sehr zentrales Thema. Es wird ständig darüber gesprochen und geschrieben, welche fatalen Folgen das Ausbleiben des Regens mit sich bringt. Bis jetzt ist erst 10 Prozent der üblichen Regenmenge im Monat April gefallen. Dies führt dazu, dass ein Kanton nach dem anderen ein allgemeines Feuerverbot erlässt. Von Tag zu Tag steigt die Waldbrandgefahr und im Kanton Tessin wütet seit Montag ein grosser Waldbrand, der enorm viele Einsatzkräfte verlangt.
Man spricht bereits von einer prekären Lage wie im Hitze-Sommer 2003, und das zu dieser Jahreszeit. Nebst der Waldbrandgefahr sinken die Wasserpegel der Seen und Flüsse. In Norditalien wurde bereits der Notstand ausgerufen.

Solche Extrem-Situationen sind sehr bedenklich und ich stelle mir die Frage, wie das wohl weitergeht. Denn von Jahr zu Jahr wird es schlimmer. Man kann sich nun überlegen, welche Auswirkungen solche Lagen mit sich bringen. Denn die anhaltende Dürre belastet die Landwirtschaft enorm und die Ernten gehen zurück. Dies ist vor allem problematisch für Personen, die von der Landwirtschaft abhängig sind und sich damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Wenn die Ernten zurückgehen, können die Bauern nicht mehr so viel verkaufen und ihr Verdienst geht zurück. Wenn das nun so weitergehen würde, müssten solche Leute sogar um ihre Existenz bangen und sich womöglich ein anderes Tätigkeitsfeld suchen. Dies kann ich soweit mit meinem Thema in Verbindung bringen, da dies zu Armut führen würde. Denn diese Leute sind von der Landwirtschaft abhängig und wenn diese nicht mehr gesichert ist, kommen wird es problematisch.
In Bezug auf die Ernte muss man sich zusätzlich überlegen, dass womöglich der Marktwert von den Produkten steigen würde, da sie immer rarer werden. Dies würde dazu führen, dass sich nur die Leute dies leisten könnten, die genügend verdienen. Daraus könnte man folgern, dass sich nur gut verdienende Leute eine ausgewogene Ernährung leisten könnten, was nun wirklich brutal wäre.

Ich muss sagen, dass ich die Situation nun wirklich etwas hochgespitzt habe. Doch man weiss wirklich nicht, wie es in 10 Jahren aussehen wird. Die Folgen unseres Fehlverhaltens können wir keineswegs voraussehen. Es ist einfach schockierend, welche Probleme nach und nach auftreten und der Grund dafür liegt ganz bestimmt bei uns. Die Klimaerwärmung und das Ozonloch sind einige Zeugen dafür.