
Weshalb ist es bereits im April so warm wie sonst im Sommer?
Wohin führt das noch?
Welche Gründe gibt es dafür?
Diese und ähnliche Fragen beschäftigen momentan sehr viele. Die globale Klimaerwärmung ist ein sehr zentrales Thema. Es wird ständig darüber gesprochen und geschrieben, welche fatalen Folgen das Ausbleiben des Regens mit sich bringt. Bis jetzt ist erst 10 Prozent der üblichen Regenmenge im Monat April gefallen. Dies führt dazu, dass ein Kanton nach dem anderen ein allgemeines Feuerverbot erlässt. Von Tag zu Tag steigt die Waldbrandgefahr und im Kanton Tessin wütet seit Montag ein grosser Waldbrand, der enorm viele Einsatzkräfte verlangt.
Man spricht bereits von einer prekären Lage wie im Hitze-Sommer 2003, und das zu dieser Jahreszeit. Nebst der Waldbrandgefahr sinken die Wasserpegel der Seen und Flüsse. In Norditalien wurde bereits der Notstand ausgerufen.
Solche Extrem-Situationen sind sehr bedenklich und ich stelle mir die Frage, wie das wohl weitergeht. Denn von Jahr zu Jahr wird es schlimmer. Man kann sich nun überlegen, welche Auswirkungen solche Lagen mit sich bringen. Denn die anhaltende Dürre belastet die Landwirtschaft enorm und die Ernten gehen zurück. Dies ist vor allem problematisch für Personen, die von der Landwirtschaft abhängig sind und sich damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Wenn die Ernten zurückgehen, können die Bauern nicht mehr so viel verkaufen und ihr Verdienst geht zurück. Wenn das nun so weitergehen würde, müssten solche Leute sogar um ihre Existenz bangen und sich womöglich ein anderes Tätigkeitsfeld suchen. Dies kann ich soweit mit meinem Thema in Verbindung bringen, da dies zu Armut führen würde. Denn diese Leute sind von der Landwirtschaft abhängig und wenn diese nicht mehr gesichert ist, kommen wird es problematisch.
In Bezug auf die Ernte muss man sich zusätzlich überlegen, dass womöglich der Marktwert von den Produkten steigen würde, da sie immer rarer werden. Dies würde dazu führen, dass sich nur die Leute dies leisten könnten, die genügend verdienen. Daraus könnte man folgern, dass sich nur gut verdienende Leute eine ausgewogene Ernährung leisten könnten, was nun wirklich brutal wäre.
Ich muss sagen, dass ich die Situation nun wirklich etwas hochgespitzt habe. Doch man weiss wirklich nicht, wie es in 10 Jahren aussehen wird. Die Folgen unseres Fehlverhaltens können wir keineswegs voraussehen. Es ist einfach schockierend, welche Probleme nach und nach auftreten und der Grund dafür liegt ganz bestimmt bei uns. Die Klimaerwärmung und das Ozonloch sind einige Zeugen dafür.
1 Kommentar:
Deine Auführungen zu diesem äusserst spannenden Thema haben mich zum Nachdenken angeregt. Auch ich habe über die Klimaerwärmung gepostet. Solche Überlegungen über die Zukunft habe ich mir auch schon gemacht. Momentan leben wir im Wohlstand. Wir haben alles, es geht uns gut. Noch geht es uns wunderbar. Wenn mir mit unserem Konsumverhalten jedoch so weitermachen, wird es sich in den nächsten Jahren stark ändern. Die ersten Anzeichen für das "Bröckeln der Natur" sind jetzt schon festzustellen, wie das Ozonloch, Klimaerwärmung auf der ganzen Welt, Waldsterben, usw. Auch deine Vorstellung, wie die Landwirtschaft in einigen Jahren bei uns aussieht, könnte durchaus eintreten. Die sozialen Unterschiede würden in der Gesellschaft dann noch mehr auseinanderklaffen.
Patricia Ackermann LCG 04
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