Montag, 30. April 2007

Öffnet die Augen!!!

Ich kann klar sagen, dass ich heute aufgrund des Wochenimpulses aufmerksamer durch die Welt gegangen bin. Denn sobald man dies im Hinterkopf hat, nimmt man vieles mehr wahr. Ansonsten geht man manchmal fast blind umher. Vor allem dann, wenn man täglich den gleichen Weg in die Schule fährt. In dieser Situation nehme ich meine Umwelt gar nicht mehr richtig war, da ich alles schon kenne und es nichts mehr Neues für mich ist. Auch ist man oft in Gedanken und konzentriert sich nicht konkret auf die Umgebung.
Anders sieht es aus, wenn ich in einer neuen Umgebung bin, die in mir das Interesse weckt. Dies hat sich zum Beispiel heute Morgen gezeigt. Unsere M&U-Lektionen fanden im Botanischen Garten statt. Wir erhielten eine spannende Führung und gingen im Garten umher. Dies hat mich interessiert und ich ging aufmerksam umher. Ich war auf die Pflanzen konzentriert und traf immer wieder schöne Blüten an.
Eigentlich ist es schon traurig, wie wenig man manchmal von seiner Umgebung wahrnimmt. Dies zeigt sich auch in Bezug auf unser Thema. Man spricht in der Schweiz immer wieder von der Armut in Drittwelt-Ländern. Im Fernsehen gibt es viele Werbungen, die uns aufmerksam machen, eine Patenschaft zu übernehmen und damit die Zukunft eines Kindes oder des ganzen Dorfes zu sichern. Ich möchte damit nicht sagen, dass ich dies nicht gut finde. Das ist nicht mein Ziel, denn ich stehe hinter solchen Investitionen. Ich finde es lediglich traurig, dass es viele Kinder in der Schweiz gibt, die in Armut leben und in schwierigen Situationen aufwachsen müssen. Dies ist auf jeden Fall problematisch und davor sollte man nicht die Augen verschliessen. Es ist einfach so, dass dies oft nicht gesehen wird. Denn viele sind einfach froh darüber, wenn es ihnen gut geht und klagen bei finanziellen Schwierigkeiten. Viele leben hauptsächlich in ihren vier Wänden und kümmern sich nicht wirklich um andere.

2 Kommentare:

baumnuss hat gesagt…

Ich bin ganz deiner Meinung. Wir verschliessen zu oft die Augen vor dem Wunderbaren und Sensationellen in der Natur und in unserem Umfeld. Dabei lässt sich jeden Tag Neues, Spannendes und Einzigartiges feststellen. Jedoch wie dein Titel "Öffnet die Augen" besagt, müssen wir die Augen öffnen und uns aktiv bemühen, um die Wunder unserer Welt zu sehen. Dabei muss man seinen Blick nicht zu weit in die Ferne schweifen lassen, denn Wunder geschehen meistens vor der eigenen Haustüre, im eigenen Garten oder im eigenen Dorf.

Sabrina Gort LGC 04

beco hat gesagt…

Genau, den Blick in der Nähe schärfen und die Probleme in der unmittelbaren Nähe zu sehen, finde ich einen guten Ansatz.

Denn es ist einfacher da zu helfen, wo man gerade ist, als in die Ferne Geld zu schicken und zu hoffen, dass das Kind von der Patenschaft es auch wirklich erhält…

Ausserdem sieht man Licht, das im Gesicht aufgeht, wenn man nur etwas kleines schenkt. Das erhellt das eigene Leben doch auch.

Also beginne in der Nähe und lass so Kreise ziehen.

Benedikte Corrodi LG04B