Dienstag, 17. April 2007

Nachhaltige Entwicklung in meiner Umgebung

Wenn ich an die Nachhaltige Entwicklung in meiner Umgebung denke, fällt mir zuerst unsere Arbeit in Lerngemeinschaften ein. Für dieses Projekt haben wir uns für die Giessen in der Sarganser Rheinau engagiert. Die Giessen sind ein wichtiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen, der unbedingt erhalten werden muss. Der Rhein wurde vor Jahren eingedämmt und ausgebaggert. Dadurch sank der Grundwasserspiegel und die Giessen, trockneten aus. Nun werden sie wieder ausgeforstet und bis zum Grundwasser ausgebaggert, damit wieder Wasser hindurch fliessen kann.
Das Ziel unserer Arbeit bestand darin, die Bevölkerung in der Umgebung für diese Thematik zu sensibilisieren. Denn die meisten Leute wissen nicht einmal, was die Giessen sind, obwohl sie nicht weit davon entfernt leben. Deshalb haben wir einerseits einen Projekttag mit einer 5. Klasse in Sargans organisiert, um bereits bei den Kindern anzuknüpfen. Andererseits haben wir einige Beiträge geleistet, damit der Lehrpfad (bestand bereits) des Vereins Pro Rheinau Giessen aufgerüstet wurde. Auch haben wir einen Frontag durchgeführt und an die Bevölkerung appelliert.
Das Engagement für diesen Lebensraum lohnt sich sehr, auch wenn es mit viel Aufwand verbunden ist. Es zeigt einfach, wie wichtig es ist sich für solche Projekte zu engagieren, damit ein wichtiger Lebensraum erhalten bleibt.

Auf der anderen Seite gibt es jedoch genügend Dinge, die in unserer Gesellschaft falsch laufen, wie z.B. die Abgase produziert durch das Autofahren oder die nicht eingehaltene Abfalltrennung, was sich jedoch durch die Abfallgebühr etwas verbessert hat.

Die Nachhaltige Entwicklung in Zusammenhang mit unserem Thema zu bringen fällt mir sehr schwer und ich kann mich dazu nicht äussern.

1 Kommentar:

baumnuss hat gesagt…

Ich bin ganz deiner Meinung. Unser Giessenprojekt war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Jedoch stosst man bei solchen Projekten immer auf Gegner und Ignoranten. Sei es durch Bauern, welche die Pufferzonen nicht beachten, durch Leute, die ihren Müll dort deponieren oder durch Jugendliche, welche den Lehrpfad beschädigen. Es ist schade, dass diese Projekte nicht die Aufmerksamkeit und Achtung erhalten, die sie verdient haben.

Ein weiteres Problem sehe ich darin, dass sich die Jugend zu wenig für solche Projekte interessiert. Wir haben versucht durch unsere ALGE-Arbeit ein jüngeres Publikum anzulocken. Dies gelang uns nur teilweise. Sicherlich konnten wir Freunde und Bekannte anwerben, doch warum engagieren sich nicht mehr Jugendliche? Warum hatten wir solch grosse Mühe eine Mittelstufenklasse zu suche, welche bei dem Projekt mitmacht? Fehlt das Interesse? Die Bereitschaft? Das Wissen?

Ich kann diese Fragen nicht beantworten, jedoch weiss ich, dass solches Projekte wertvoll sind und Unterstützung benötigen.