Dienstag, 17. April 2007

1. Wochenimpuls: Nachhaltige Entwicklung in meinem Umfeld

Ich habe mir noch nie Gedanken über diese Thematik gemacht, was ich als sehr beängstigend empfinde. Die Nachhaltige Entwicklung stellt für uns einen wichtigen Schritt in Richtung "gesunde Welt" dar. Wir dürfen nicht weiter die Augen davor verschliessen, was (wir) in der Vergangenheit falsch gemacht (haben) wurde, sondern was wir in Zukunft richtig machen können.

Wenn ich mein Umfeld durchforste, dann sehe ich verschiedene Organisationen und Vereine, welche sich mit der Nachhaltigen Entwicklung beschäftigen. Vereine wie der Fischereiverein oder der Verein Pro Rheinau Giessen beschäftigen sich mit Fragen, wie wir Fische oder andere Tierarten schützen, ihren Bestand sichern und ihren Lebenraum erhalten können. Leider stelle ich fest, dass solche Vereine auf wenig Interesse in der Gesellschaft stossen. Noch beängstigender finde ich das Unwissen der Menschen über die aktuelle Umweltproblematik. Sie zeigen wenig Interesse an der Natur und ihrem Schutz. Dabei sollten wir nicht vergessen, dass sie unsere Lebensgrundlage ist! Wenn wir die Erde vernichten, vernichten wir uns selber!
Ich habe mit verschiedenen Leuten über den Zusammenhang der Nachhaltigen Entwicklung mit dem Thema "Armut in der Schweiz" gesprochen. Dabei habe ich festgestellt, dass es nicht so einfach ist, sich eine Meinung darüber zu bilden.
In der Schweiz leben ca. 9 Prozent der Menschen in Armut. Darunter sind mehrheitlich Grossfamilien, Working Poors und Alleinerziehende. Was hat diese Problematik mit der Nachhaltigen Entwicklung zu tun, welche sich u.a für die Erhaltung der Tierarten oder der Bewahrung der natürlichen Ressourcen einsetzt?
Meiner Meinung nach, herrscht zwischen diesen Themen keinen eindeutigen Zusammenhang, ausser, dass auch Arme Menschen eine saubere und gesunde Welt wollen. Jedoch lässt sich keine Auswikrung auf ihre finanzielle Armut feststellen.
Sabrina Gort LGC 04

3 Kommentare:

Nicci hat gesagt…

Ich kann mich natürlich nur deiner Meinung anschliessen, dass sich die heutige Gesellschaft vor der Umweltproblematik verschliesst und nicht realisiert, wo die Probleme liegen.
Oft wird auch nur darüber gesprochen wie schlecht alles ist, aber niemand rafft sich dazu auf, etwas dagegen zu unternehmen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass man nicht ständig über die vergangenen Fehler diskutieren sollte. Denn dadurch kommt man nicht weiter.
Deshalb finde ich es wichtig, dass man sich für den Umweltschutz einsetzt. Wir haben diesbezüglich bestimmt schon einen kleinen Beitrag geleistet und auch die Bevölkerung sensibilisiert. Auch wenn es nur ein kleiner Beitrag ist. Aber es ist auf jeden Fall besser, als einfach zuzusehen und sich über die schlechte Umwelt zu beschweren.

bluna hat gesagt…

Ich finde, dass du ein zentrales Problem auf den Punkt gebracht hast. Wir zerstören unsere Umwelt selbst. Ergänzend dazu möchte ich noch erwähnen, dass wir in dieser Generation auch eine Verantwortung für unsere Nachkommen tragen. Wir beeinflussen deren Zukunft mit unserem Handeln. Mit dem Dreck, den wir verursachen, müssen unsere Kinder leben. Nur schon diese Tatsache sollte uns dazu auffordern, umweltfreundlicher zu handeln... greets
Patricia Ackermann, LGC 04

monui hat gesagt…

Du hast das Problem der nachhaltigen Entwicklung meiner Meinung nach auf den Punkt gebracht. Das Interesse der allgemeinen Bevölkerung ist gering, immer noch zu gering, in Betracht wie wichtig dieses Thema jeden einzelnen von uns Erdbürgern betrifft.
Ich denke nachhaltige Zukunft kann nur dann wirklich Zukunft sein, wenn wir alle einen Stopp machen und die wesentlichen Interessen aller Menschen verfolgt werden. Egoismus ist hier das zentrale Stichwort. Ob dieser Egoismus überhaupt aus der Welt geschafft werden kann, scheint mir fraglich. Ist Egoismus eine menschliche Eigenschaft? So oder so, es kann nicht so weiter gehen.