In der Zeitung "Südostschweiz" haben mich zwei Artikel vom 24. April sehr angesprochen. "Sommer mitten im Frühling" und "Drei Feuerwehrleute bei Waldbränden verletzt". Im ersten Artikel wurde beschrieben, wie aussergewöhnlich schön und warm das Wetter im diesjährigen April ist. Die Abweichung auf die Durchschnittswerte betrage laut MeteoSchweiz zwischen vier und fünf Grad Celsius. Der zweite Artikel beschreibt Waldbrände im Wallis und im Baselbiet, wo drei Feuerwehrleute bei den Löscharbeiten Rauchvergiftungen erlitten. Das Feuer sei an einem schwer zugänglichen Gebiet ausgebrochen, wie die Polizei mitteilte. Die Waldbrandgefahr sei auf der Alpensüdseite (Bündner Südtäler und Tessin) enorm gestiegen. In allen Kantonen der Schweiz sei absolute Vorsicht aufgrund der enormen Trockenheit geboten.
Mir persönlich gefällt das schöne Wetter. Ich verbringe sehr gerne meine Freizeit in der Natur und geniesse die ersten Sonnenstrahlen des Frühlings. Die Artikel in der Zeitung haben mich jedoch wieder an die Klimasituation in der Schweiz erinnert. Ich fühle mich als Einzelperson hilflos, etwas gegen diese tickende Zeitbombe zu unternehmen. Klar möchte ich selbst etwas zum Umweltschutz beitragen. Darum versuche ich persönlich, möglichst die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen und an anderen Orten an Treibstoff zu sparen. Doch auch die Gesellschaft sollte mehr auf dieses Problem aufmerksam werden und dagegen etwas tun.
Die steigenden Azonwerte sind erste Warnsignale des Frühlings, die auf das Problem der Umweltverschmutzung und der Klimaerwärmung hinweisen. Das sommerliche Wetter im Frühling zeigt uns die Zukunft voraus. Beim jetzigen Lebensstandart in der Schweiz, wird sich unser Klima jedes Jahr um ein paar Grad erwärmen. In einigen Jahren wächst vielleicht schon die erste Palme in meinem Garten. Zudem wird die Gefahr von Waldbränden enorm steigen. Die Trockenheit schon jetzt im Frühling ist alarmierend und hat in einigen Orten Waldbrände ausgelöst. Wie wird es im Sommer sein, wo die Temperaturen noch steigen?
Die Ökonomie muss im sinnvollen Zusammenspiel mit Ökologie und Sozialem wirken. Unser Konsumverhalten wird durch die wachsende Ökonomie angeregt. Ich finde, dass man das Problem des Klimawandels ökonomisch bessern steuern sollte, denn die Ökonomie hat grosses Potenzial, in der Gesellschaft etwas zu verändern. Heutzutage ist es meist so, dass Umweltschutz teuer ist. Beispielsweise gibt es Autos, die mit Solarenergie aufgeladen werden. Diese Fahrzeuge sind wahnsinnig teuer. Bestimmt gäbe es viele Personen, die gerne ein solches Auto fahren würden, aber einfach zu wenig Geld dafür haben. Die Wirtschaft sollte die Produktion solcher Fahrzeuge ankurbeln, damit man sich ein umweltfreundliches Auto leisten kann. So hätten auch ärmere Menschen die Möglichkeit, sich für die Umwelt einzusetzen. Der Umweltschutz ist momentan für die Menschen manchmal zu teuer und zu wenig attraktiv. Viele denken heute nämlich "Was bringt es, wenn ich Geld in etwas investiere und es bringt gar nichts?" Auch für reiche Leute kann der Umweltschutz ansprechender gemacht werden. Man könnte Wettbewerbe für die besten "Anti- Klimaerwärmungsprojekte" machen. Reiche könnten in diese Projekte investieren und bekämen durch wirtschaftlichen Erfolg die Aufmerksamkeit des Volkes.
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Dienstag, 24. April 2007
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